Aktuelles & Infos

hier gibts Wissenswertes

Marton beim Enduro ONE in Teuchtlingen

13.April 2026

Rennbericht: Teuchtlingen

Die Rennsaison 2026 startete für uns am 11./12. April in Treuchlingen, wo die Enduro One Rennserie das allererste Mal halt machte, da das Rennen in Bad Wildbad nicht mehr stattfinden konnte.
Auf den sogenannten Heumöderntrails wurde man von recht flowigen Trails mit einigen Wurzel- und Steinsektionen erwartet.

Marton reiste diesmal als einziger von Team Trailpark Schwanner Warte mit Kollege Leon von Kastner Bikes an. Nach einer sehr entspannten ersten Nacht dank Dachzelt und einem ausgiebigen Frühstück standen am Samstag wie immer Training und Prolog an. Um Kraft für den Renntag zu sparen, wurde sich erstmal das überteuerte Liftticket gezogen, welches immerhin für unbegrenzte Fahrten gültig war. Obwohl die Strecken zu großen Teilen flach und ungewohnt waren, ist sehr bald der Flow aufgekommen und gegen Ende wurden die meisten Strecken steiler sowie interessanter.

Bereits im Training konnten viele Fahrer die Fahnen auf dem Skihang entdecken und fragten sich, ob das der Prolog ist, was sich dann auch bewahrheitete. Die als Flutlichtprolog angekündigte Quali wurde als Riesenslalom auf dem Skihang ausgetragen, welcher mit den bereits vorhandenen Flutlichtern ausgeleuchtet wurde. Ziemlich schlau! Leider war es am Anfang noch nicht dunkel genug für die spektakuläre Atmosphäre. Die weiche Wiese verleitete jedoch definitiv dazu, seine Limits zu pushen. Marton konnte die Räder auf dem Boden behalten und fuhr auf Platz 1 in der Gastklasse mit einer Zeit von unter einer Minute.

Sehr zufrieden zurück am Camping Setup kündigte sich Regen an, welcher bis in den Sonntag vorhergesagt war. Glücklicherweise hörte es dann kurz vor dem Rennen auf, ließ jedoch einen nassen Boden zurück. Im Rennen entschied also Spontanität. Nach einer erstaunlich trockenen Stage 1 mit viel Grip sprach sich bereits herum, dass die Stage 2 komplett rutschig sei.

Marton’s Sicht: In der Schlüsselsektion rutschten meine Reifen trotz langsamen Tempos komplett weg. Mit einem schnellen Hobbyfuß (Fuß vom Pedal) konnte ich mich einigermaßen abfangen, aber das Bike lag trotzdem schon neben mir. Ich zog es zu mir, stolperte ein paar Schritte vorwärts und konnte mich wieder aufs Bike retten. Definitiv meine Lieblingsstory aus dem Rennen. Das Zwischenergebnis der bisherigen zwei Stages: Platz 1 in der Gastklasse trotz des kleinen Ausrutschers. Die Spannung stieg, jedoch war das größte Ziel für diese Saison, sauber zu fahren und nicht krampfhaft schnell.
Glücklicherweise geriet ich nicht zu sehr unter Druck und konnte die restlichen Stages sauber zu Ende fahren, auch wenn ausgerechnet die letzte Stage die vom Regen nasse Prologstrecke über die verschlammte Wiese nochmal alles aufs Spiel setzte.

Insgesamt wurde es also Platz 1 in der Gastklasse mit einer Zeit von 11:16:57, was Platz 12 unter allen Erwachsenen entspräche
(mit den starken Junioren einberechnet Platz 17).
Damit konnte sich Marton sein bisher bestes Ergebnis bei der deutschen Enduroserie einfahren.

(Bericht: Marton Molnar)

Zurück